Und wieder ist es März geworden. Mein zwölfter in meinem Leben.

Langsam wird es am Morgen heller und das Vogelgeplapper lässt mich aufwachen.
Ich frage mich immer, was sie sich erzählen mögen?
Der Titus hat schon oft gefragt, aber nie eine Antwort bekommen.
Das mag daran liegen, dass er ab und an eine Feder im Maul hat.
In Vogelaugen scheint das nicht allzu vertrauenswürdig.
Kaum klärt sich die Wetterlage, ist unsere Kampfkatze Nikki verschwunden.
In diesem Zuge frage ich mich, was aus dem kleinen Matthes geworden ist, der 2011 am Loch Fünf des Golfplatzes für immer verschwand.
Loch fünf liegt nun verwaist in der Frühlingssonne und kein kleiner Kater hockt auf diversen Bällen der Golfspieler.
Nur der Name „Matthes“ ist in Form eines Enkelkindes geblieben und natürlich unsere Erinnerungen an ihn.
Im Moment herrscht Ruhe, wenn nicht ab und an einer seine gute Stube vergisst.
Katzenkettenreaktionen reihen sich aneinander.
Der Titus kann den Floh nicht leiden und jagt ihn davon.
Der Floh jagt die Nikki. Sie sollte ihm mal eins an die Schnute kloppen.
Der Paul scheucht den Milla.
Seit dem die Tierärztin widererwarten zwei Gebamsel gefunden und entfernt hat, werden Paul und der Milla gute Kumpels.
Ich denke immer, muss das sein?
Immer diese Unruhe.
Lauschen wir dem Treiben der Frühlingsblumen und halten wir inne.
Auf eine schöne Zeit.